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Hardware-Lifecycle: Warum veraltete IT Ihren Betrieb teurer kommt als eine Erneuerung

Inhaltsverzeichnis

Veröffentlicht: 04. Juni 2026 · Lesezeit: ca. 13 Minuten

Es ist Montagmorgen. Die Buchhalterin startet ihren Rechner – und wartet. Zwei Minuten, drei Minuten. Der PC, mittlerweile sieben Jahre alt, quält sich durch das Hochfahren. Updates, die übers Wochenende nicht abgeschlossen wurden, blockieren das System. Der erste Kundentermin in einer halben Stunde, die Angebotsdatei noch nicht geöffnet.

Solche Szenarien sind kein Einzelfall. Sie passieren täglich in Handwerksbetrieben, Arztpraxen und Dienstleistungsunternehmen – oft ohne dass die Geschäftsführung genau weiß, wie alt die Geräte eigentlich sind oder wann der Support-Zeitraum endet.

Das Tückische: Solange der Rechner noch irgendwie läuft, fühlt sich das Problem nicht dringend an. Bis zu dem Tag, an dem er es nicht mehr tut – und im schlimmsten Fall Daten, Kundeninformationen oder ganze Arbeitstage mit sich nimmt.

Veraltete Hardware ist eines der am häufigsten unterschätzten Risiken in mittelständischen Unternehmen. Als IT Systemhaus Nordthüringen erleben wir in der Praxis regelmäßig, dass Betriebe Geräte im Einsatz haben, die längst außerhalb des Hersteller-Supports laufen – ohne es zu wissen. Was wie eine Sparmaßnahme aussieht, entpuppt sich schnell als teures Versäumnis.

Hardware-Lifecycle-Management beschreibt den strukturierten Umgang mit dem Lebenszyklus Ihrer IT-Geräte: von der Beschaffung über den Betrieb bis zur sicheren Entsorgung. Wer diesen Prozess nicht aktiv steuert, riskiert nicht nur Produktivitätsverluste durch häufige Störungen, sondern auch erhebliche Sicherheitslücken – denn veraltete Geräte ohne aktuelle Sicherheitsupdates sind ein bevorzugtes Angriffsziel.

Dieser Ratgeber erklärt, welche Fehler typisch sind, wie ein systematischer Lifecycle-Ansatz in Ihrem Betrieb funktioniert, was er kostet – und was es kostet, ihn zu ignorieren. Sie erhalten konkrete Handlungsempfehlungen, die Sie direkt umsetzen können.

KennzahlWertQuelle
Anteil der Cyberangriffe, die sich gegen KMU richten~80 %BSI-Lagebericht 2025
Neue Schadsoftware-Varianten täglich (Anstieg +26 % ggü. Vorjahr)309.000BSI-Lagebericht 2024
Durchschnittlicher Schaden pro Cybersicherheitsvorfall bei KMU95.000 €HDI Cyber-Studie 2024
KMU erfüllen nur diesen Anteil der IT-Sicherheits-Grundanforderungen~56 %BSI CyberRisikoCheck (DIN SPEC 27076)

Was passiert, wenn Ihr Gerätealter zur Betriebsgefahr wird?

Was passiert, wenn Ihr Gerätealter zur Betriebsgefahr wird? – IT Systemhaus Nordthüringen

Ein Rechner, der fünf Jahre alt ist, läuft technisch gesehen noch. Aber er läuft langsamer, fehleranfälliger – und er erhält möglicherweise keine Sicherheitsupdates mehr vom Hersteller. Genau hier beginnt das Problem: Nicht der Absturz kündigt sich an, sondern die schleichende Schwachstelle.

Laut BSI – Sichere Clients für KMU sind veraltete Endgeräte ohne aktuellen Patch-Stand eine der häufigsten Eintrittspforten für Cyberangriffe. Und: Rund 80 % aller angezeigten Cyberangriffe in Deutschland richten sich laut BSI-Lagebericht 2025 gegen kleine und mittlere Unternehmen – nicht gegen Konzerne.

Ein Beispiel aus der Region zeigt, wie real dieses Risiko ist: Ein Handwerksbetrieb aus dem Raum Heilbad Heiligenstadt betrieb über Jahre einen Mix aus unterschiedlich alten Rechnern – ohne zentrale Übersicht, wann welches Gerät aus dem Support läuft. Als ein PC mit einem nicht mehr gepatchten Betriebssystem kompromittiert wurde, fielen Angebotsdaten und Kundendateien aus. Die Wiederherstellung dauerte drei Tage – Arbeitszeit und Datenrettung nicht eingerechnet.

Für eine strukturierte IT-Infrastruktur & Gerätebetreuung – TTG GmbH ist eine vollständige Inventarisierung aller Geräte der erste Schritt. Wer nicht weiß, was er hat, kann es nicht schützen.

  • Erstellen Sie eine vollständige Liste aller Geräte mit Anschaffungsdatum und Betriebssystem-Version.
  • Prüfen Sie für jedes Gerät, ob der Hersteller noch Sicherheitsupdates liefert.
  • Markieren Sie alle Geräte, die älter als fünf Jahre sind, als „Überprüfungsbedarf“.
  • Legen Sie verbindlich fest, wer im Unternehmen für die Geräteverwaltung verantwortlich ist.
  • Planen Sie mindestens einmal jährlich eine Bestandsprüfung ein – als festen Termin.

Die häufigsten Fehler beim Hardware-Management – und warum sie teuer werden

In der täglichen Beratungspraxis begegnen uns als IT Systemhaus Nordthüringen immer wieder dieselben Muster. Keine böse Absicht – aber vermeidbare Fehler, die sich über Monate und Jahre zu erheblichen Kosten summieren.

Fehler 1: Geräte „fahren lassen“, solange sie irgendwie funktionieren. Das Prinzip „läuft noch“ ist trügerisch. Ein Gerät außerhalb des Hersteller-Supports erhält keine Sicherheitsupdates mehr – und ist damit eine offene Flanke. Laut Bitkom – Digitale Infrastruktur und Hardware verursachen Cyberangriffe in Deutschland jährlich einen Schaden von 289,2 Milliarden Euro – ein erheblicher Teil davon geht auf veraltete Systemumgebungen zurück.

Fehler 2: Kein dokumentierter Lifecycle-Plan. Viele Betriebe beschaffen Geräte nach Bedarf, ohne einen Erneuerungsrhythmus zu definieren. Das führt zu einem wilden Mix aus Geräte-Generationen, der die IT-Betreuung aufwändig und fehleranfällig macht.

Fehler 3: Sicherheitsaspekte bei der Geräteausmusterung ignorieren. Ein alter Rechner, der ohne Datenlöschung weitergegeben oder entsorgt wird, kann sensible Kundendaten preisgeben. Das ist nicht nur ein technisches, sondern auch ein datenschutzrechtliches Problem.

Fehler 4: Förderangebote nicht kennen. Über Programme wie das ZIM-Programm des BMWK (bis zu 310.000 € Förderung, 25–45 % Fördersatz) lassen sich IT-Modernisierungen erheblich kofinanzieren – doch viele Betriebe nutzen diese Möglichkeiten nicht, weil sie den Antrag für zu kompliziert halten.

Für eine Übersicht der verfügbaren IT-Dienstleistungen der TTG GmbH inklusive Förderberatung können Sie sich jederzeit beraten lassen.

  • Stellen Sie sicher, dass jedes ausgemusterte Gerät zertifiziert datenleer gemacht wird.
  • Definieren Sie einen festen Erneuerungsrhythmus (Richtwert: 4–5 Jahre für Clients).
  • Dokumentieren Sie alle Geräte, Software-Lizenzen und Support-Enddaten zentral.
  • Prüfen Sie aktiv, welche Förderprogramme für Ihre Betriebsgröße infrage kommen.
  • Planen Sie Gerätewechsel vorausschauend – nicht reaktiv nach einem Ausfall.

Schritt für Schritt: So bauen Sie einen funktionierenden Lifecycle-Prozess auf

Hardware-Lifecycle-Management klingt nach einem Großprojekt. In der Praxis lässt es sich in überschaubare Schritte aufteilen, die auch ohne eigene IT-Abteilung umsetzbar sind. Als IT Systemhaus Nordthüringen begleiten wir Betriebe jeder Größe durch genau diesen Prozess.

Phase 1 – Bestandsaufnahme: Erfassen Sie alle IT-Geräte Ihres Unternehmens mit Seriennummer, Anschaffungsdatum, Betriebssystem und Einsatzort. Nutzen Sie dafür eine einfache Tabelle oder ein Asset-Management-Tool. Diese Übersicht ist die Grundlage für alle weiteren Schritte.

Phase 2 – Bewertung: Ordnen Sie jedem Gerät eine Kategorie zu: „aktuell und sicher“, „beobachten“ (3–4 Jahre alt, läuft noch im Support) oder „ersetzen“ (außerhalb oder kurz vor Support-Ende). Das BSI CyberRisikoCheck-Verfahren (DIN SPEC 27076) bietet hierfür eine strukturierte Bewertungsgrundlage.

Phase 3 – Planung: Erstellen Sie einen rollierenden Beschaffungsplan für die nächsten drei Jahre. Verteilen Sie Ersatzbeschaffungen gleichmäßig, um Investitionsspitzen zu vermeiden. Berücksichtigen Sie dabei auch Lizenz- und Software-Zyklen.

Phase 4 – Umsetzung und Dokumentation: Beschaffen Sie neue Geräte idealerweise mit Managed-Service-Vertrag – so sind Wartung, Updates und Support bereits eingerechnet. Dokumentieren Sie jede Änderung im Gerätebestand.

Phase 5 – Sichere Entsorgung: Lassen Sie ausgemusterte Geräte durch zertifizierte Stellen datenleer machen und entsorgen. Bewahren Sie die Entsorgungsnachweise auf – bei einer DSGVO-Prüfung können diese relevant sein.

Nutzen Sie für Ihren Betrieb die ISO/IEC 27001 zertifizierte Beratung – TTG GmbH, um diesen Prozess normgerecht aufzusetzen.

  • Starten Sie mit der Bestandsaufnahme – ein Nachmittag reicht für die meisten Betriebe.
  • Bewerten Sie jeden Gerätetyp nach Alter und Support-Status.
  • Planen Sie Beschaffungen über drei Jahre vor – so vermeiden Sie Budget-Engpässe.
  • Schließen Sie Wartung und Updates in Beschaffungsverträge ein.
  • Dokumentieren Sie jede Geräteausmusterung nachvollziehbar.

Was steckt dahinter? Technische Grundlagen verständlich erklärt

Was steckt dahinter? Technische Grundlagen verständlich erklärt – TTG GmbH Dingelstädt

Sie müssen kein IT-Spezialist sein, um die wichtigsten technischen Zusammenhänge zu verstehen. Entscheidend ist, die richtigen Fragen zu stellen – und zu wissen, worauf es ankommt.

End-of-Life (EOL) vs. End-of-Support (EOS): Wenn ein Hersteller den „End-of-Support“ für ein Betriebssystem oder eine Hardware-Plattform erklärt, bedeutet das: Keine Sicherheitsupdates mehr. Ein Gerät, das weiterhin im Netz betrieben wird, kann ab diesem Zeitpunkt nicht mehr zuverlässig gegen neue Bedrohungen geschützt werden. Täglich werden laut BSI-Lagebericht rund 309.000 neue Schadsoftware-Varianten entdeckt – ein System ohne aktuelle Patches ist diesen schutzlos ausgeliefert.

Patch-Management: Das regelmäßige Einspielen von Sicherheitsupdates ist keine Option, sondern eine Grundvoraussetzung. Viele Angriffe nutzen bekannte Schwachstellen aus, für die es längst Patches gibt – die aber nicht eingespielt wurden.

Hardware-Kompatibilität: Neuere Software und Sicherheitslösungen stellen steigende Anforderungen an die Hardware. Ein Rechner, der für aktuelle Betriebssysteme zu schwach ist, kann nicht mehr vollständig geschützt werden – selbst wenn die Software verfügbar wäre.

SituationEmpfehlungWarum
Gerät unter 3 Jahre alt, im SupportWeiter betreiben, regelmäßig patchenKein Handlungsbedarf, Sicherheitsupdates verfügbar
Gerät 4–5 Jahre alt, Support läuft ausAblöseplanung startenZeitpuffer für Beschaffung und Migration nutzen
Gerät außerhalb des SupportsSofortige Ablösung priorisierenKein Schutz durch Hersteller-Updates mehr möglich
Gerät zu schwach für aktuelle SoftwareErsetzen, nicht nachrüstenNachrüstung kostet oft mehr als Neubeschaffung

Die Sichere Hardware-Verwaltung für KMU – TTG GmbH umfasst genau diese technischen Bewertungen – und übersetzt sie in eine klare Handlungsempfehlung für Ihren Betrieb.

  • Fragen Sie Ihren IT-Dienstleister nach dem Support-Enddatum jedes Betriebssystems in Ihrem Betrieb.
  • Stellen Sie sicher, dass Patches automatisch und zeitnah eingespielt werden.
  • Prüfen Sie, ob Ihre Hardware die Mindestanforderungen für aktuelle Sicherheitssoftware erfüllt.
  • Lassen Sie Geräte, die nicht mehr patchbar sind, vom Netzwerk trennen oder ablösen.

Was der Lifecycle kostet – und was es kostet, ihn zu ignorieren

Die häufigste Reaktion auf den Vorschlag einer strukturierten IT-Erneuerung ist: „Das ist uns zu teuer.“ Unserer Erfahrung nach ist das eine Rechnung, die viele Unternehmer nur halb aufstellen. Die andere Hälfte – was es kostet, alte IT weiterzubetreiben – bleibt oft unsichtbar.

Laut HDI Cyber-Studie liegt der durchschnittliche Schaden pro Cybersicherheitsvorfall bei einem mittelständischen Betrieb bei rund 95.000 Euro. Hinzu kommen Arbeitsausfälle, Reputationsschäden und mögliche Bußgelder bei Datenschutzverletzungen. Ein einziger Vorfall kann damit die Kosten mehrerer Gerätegenerationen übersteigen.

Auf der anderen Seite: Ein moderner Arbeitsplatz-PC kostet in der Beschaffung je nach Ausstattung zwischen 800 und 1.500 Euro – bei einer Nutzungsdauer von vier bis fünf Jahren bedeutet das Kosten von 160 bis 375 Euro pro Jahr und Gerät. Rechnet man Produktivitätsgewinne durch schnellere Ladezeiten und weniger Störungen gegen, ist die Erneuerung in den meisten Fällen betriebswirtschaftlich eindeutig sinnvoll.

Förderprogramme senken die Investition weiter: Über das ZIM-Programm des BMWK sind Fördersätze von 25 bis 45 % möglich – bei Einzelprojekten bis zu 310.000 Euro. Rund 75 % der geförderten Unternehmen haben laut BMWK weniger als 50 Beschäftigte – das Programm richtet sich also ausdrücklich auch an kleinere Betriebe. Informationen zum aktuellen Förderrahmen bietet das ZIM-Programm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz.

Für unsere Kunden in Nordthüringen und Südniedersachsen begleiten wir den gesamten Förderprozess – von der Antragstellung bis zur Abrechnung. Mehr zu unserem Ansatz erfahren Sie unter Über TTG GmbH – Ihr IT-Partner seit über 25 Jahren.

  • Rechnen Sie den Ist-Zustand ehrlich durch: Wie viele Stunden Ausfall hat Ihre IT im letzten Jahr verursacht?
  • Ermitteln Sie den Stundensatz Ihrer Mitarbeiter und multiplizieren Sie ihn mit der Ausfallzeit.
  • Vergleichen Sie die Erneuerungskosten mit dem ermittelten Ausfall-Schaden.
  • Prüfen Sie, ob Ihr Vorhaben für ZIM oder andere Förderprogramme qualifiziert.
  • Planen Sie Investitionen über mehrere Jahre, um Liquiditätsspitzen zu vermeiden.

Was in der Praxis funktioniert: Erfahrungen aus der Region

Theorie ist das eine – Praxis das andere. Was wir als IT Systemhaus Nordthüringen in über 25 Jahren Arbeit mit regionalen Betrieben gelernt haben: Die erfolgreichsten Unternehmen behandeln ihre IT-Infrastruktur wie ein Fahrzeug. Regelmäßige Wartung, planbare Erneuerungszyklen, kein Fahren auf Verschleiß.

Ein konkretes Beispiel aus dem Eichsfeld: Ein mittelständischer Maschinenbaubetrieb aus dem Raum Heilbad Heiligenstadt hatte über Jahre einen unsystematischen Mix aus Geräten verschiedener Generationen. Nach einer gemeinsamen Bestandsaufnahme stellte sich heraus, dass fast ein Drittel der Workstations außerhalb des Hersteller-Supports lief. Im Rahmen eines strukturierten Rollouts wurden die betroffenen Geräte innerhalb von zwei Quartalen durch aktuelle Hardware ersetzt – gefördert über ein regionales Förderprogramm. Seitdem sind ungeplante IT-Ausfälle laut Aussage des Geschäftsführers „praktisch auf null gesunken“.

Was dabei den Unterschied gemacht hat: kein Aktionismus, sondern ein klarer Plan mit festen Verantwortlichkeiten und einem definierten Zeitrahmen. Genau das ist das Prinzip hinter einem strukturierten Lifecycle-Ansatz.

Als ISO/IEC 27001-zertifizierter IT-Partner mit über 25 Jahren Erfahrung in Nordthüringen begleitet die TTG GmbH solche Projekte von der ersten Bestandsaufnahme bis zur abgeschlossenen Migration – inklusive Datenlöschung, Entsorgungsnachweis und Dokumentation. Die ISO/IEC 27001-Zertifizierung stellt dabei sicher, dass alle Prozesse einem geprüften Sicherheitsstandard entsprechen – ein Merkmal, das unter den lokal ansässigen IT-Systemhäusern in Nordthüringen und im Eichsfeld einmalig ist.

Weitere Orientierung für Ihren eigenen Einstieg bietet der BSI CyberRisikoCheck für Unternehmen – ein standardisiertes Verfahren, das in wenigen Stunden einen belastbaren Überblick über den aktuellen Sicherheitsstand Ihrer IT gibt.

Wenn Sie Ihren nächsten Schritt konkret angehen möchten: Hardware-Migration jetzt planen lassen – wir melden uns innerhalb eines Werktages.

  • Nutzen Sie den BSI CyberRisikoCheck als kostengünstigen Einstieg in die Bestandsanalyse.
  • Suchen Sie sich einen IT-Partner, der Ihnen nicht nur Geräte verkauft, sondern den gesamten Lifecycle begleitet.
  • Achten Sie bei der Partnerwahl auf nachweisbare Zertifizierungen (z.B. ISO/IEC 27001).
  • Sprechen Sie aktiv über Fördermöglichkeiten – viele Betriebe verschenken bares Geld.

Drei konkrete erste Schritte, die Sie noch diese Woche angehen können

Sie müssen nicht sofort ein Großprojekt starten. Drei gezielte Maßnahmen können Sie bereits in dieser Woche anstoßen – ohne tiefes IT-Fachwissen und ohne großen Aufwand.

Schritt 1: Geräteinventar anlegen. Öffnen Sie eine Tabelle und tragen Sie alle IT-Geräte Ihres Unternehmens ein: Name, Typ, Anschaffungsjahr, aktuelles Betriebssystem. Wenn Sie keine genauen Daten haben, fragen Sie Ihren IT-Dienstleister oder schauen Sie in die Gerätebeschriftungen. Dieser Schritt dauert für die meisten Betriebe unter zehn PC-Arbeitsplätzen weniger als einen Vormittag.

Schritt 2: Support-Status prüfen. Suchen Sie für jedes Betriebssystem nach dem Enddatum des Hersteller-Supports (z.B. „Windows 10 End of Support“). Markieren Sie alle Geräte, bei denen der Support bereits ausgelaufen ist oder in den nächsten zwölf Monaten ausläuft. Das ist Ihr unmittelbarer Handlungsbedarf.

Schritt 3: Beratungsgespräch vereinbaren. Kontaktieren Sie ein IT Systemhaus Nordthüringen, das Ihnen eine unverbindliche Bestandsaufnahme anbieten kann. Ein solches Gespräch dauert in der Regel 60 bis 90 Minuten und gibt Ihnen einen klaren Überblick, wo Sie stehen und was als nächstes zu tun ist. Für Betriebe in Nordthüringen, Eichsfeld und Südniedersachsen steht die TTG GmbH als BSI-empfohlenen Grundanforderungen entsprechend aufgestellter Ansprechpartner zur Verfügung.

Keiner dieser Schritte erfordert eine sofortige Kaufentscheidung. Sie schaffen lediglich die Grundlage, um fundierte Entscheidungen zu treffen – statt später auf einen Ausfall reagieren zu müssen.

  • Legen Sie noch heute eine einfache Inventarliste aller IT-Geräte an.
  • Prüfen Sie den Support-Status jedes Betriebssystems und markieren Sie kritische Geräte.
  • Vereinbaren Sie ein unverbindliches Beratungsgespräch mit einem regionalen IT-Systemhaus.
  • Notieren Sie, welche Geräte in den nächsten 12 Monaten ersetzt werden sollten.
  • Informieren Sie sich über aktuelle Förderprogramme für IT-Modernisierung in Ihrem Bundesland.

Ihre Checkliste: So starten Sie jetzt

  1. Erfassen Sie alle IT-Geräte mit Anschaffungsjahr und Betriebssystem in einer zentralen Liste.
  2. Prüfen Sie für jedes Gerät, ob der Hersteller-Support noch aktiv ist oder wann er endet.
  3. Markieren Sie alle Geräte ohne aktiven Support als dringenden Handlungsbedarf.
  4. Stellen Sie sicher, dass ausgemusterte Geräte zertifiziert datenleer gemacht und nachweislich entsorgt werden.
  5. Definieren Sie einen verbindlichen Erneuerungsrhythmus (Richtwert: 4–5 Jahre für Arbeitsplatz-PCs).
  6. Sprechen Sie mit Ihrem IT-Dienstleister über einen rollierenden Beschaffungsplan für die nächsten drei Jahre.
  7. Informieren Sie sich über Förderprogramme wie das ZIM-Programm oder regionale IT-Förderangebote.
  8. Vereinbaren Sie einen BSI CyberRisikoCheck, um den aktuellen Sicherheitsstand Ihrer IT objektiv zu bewerten.

Häufig gestellte Fragen

Ab wann ist ein PC „zu alt“ und sollte ersetzt werden?

Als Richtwert gilt eine Nutzungsdauer von vier bis fünf Jahren für Arbeitsplatz-PCs. Entscheidend ist dabei nicht nur das Alter, sondern ob der Hersteller noch Sicherheitsupdates liefert. Läuft das Betriebssystem außerhalb des Supports, schließt das keine bekannten Sicherheitslücken mehr – und das Gerät wird zur Schwachstelle im Netzwerk. Ein IT-Dienstleister kann Ihnen für jeden Gerätetyp den genauen Support-Endzeitpunkt nennen.

Was kostet ein strukturiertes Hardware-Lifecycle-Management?

Die Kosten hängen von der Betriebsgröße und dem Ist-Zustand ab. In vielen Fällen sind die Kosten geringer als erwartet – besonders wenn Beschaffungen planbar über mehrere Jahre verteilt werden. Förderprogramme wie das ZIM-Programm des BMWK können 25 bis 45 % der Investition abdecken. Zum Vergleich: Ein einzelner Cybervorfall verursacht laut HDI Cyber-Studie im Schnitt 95.000 Euro Schaden – das übersteigt die Kosten eines vollständigen Geräteparks deutlich.

Muss ich bei der Geräteentsorgung wirklich auf Datenlöschung achten?

Ja – und das ist keine reine Vorsichtsmaßnahme, sondern eine datenschutzrechtliche Pflicht. Personenbezogene Daten auf ausgemusterten Geräten müssen sicher und nachweislich gelöscht werden. Ein einfaches Formatieren reicht dabei nicht aus – es braucht zertifizierte Löschsoftware oder physische Vernichtung. Bewahren Sie den Entsorgungsnachweis auf; bei einer DSGVO-Prüfung kann dieser angefragt werden.

Können wir das intern regeln oder brauchen wir einen IT-Dienstleister?

Die Bestandsaufnahme können Sie intern starten. Für die Bewertung von Support-Status, Sicherheitslücken und die sichere Entsorgung empfehlen wir einen erfahrenen IT-Partner – gerade wenn keine eigene IT-Abteilung vorhanden ist. Ein zertifiziertes IT Systemhaus in Nordthüringen kann außerdem Fördermöglichkeiten prüfen und den gesamten Prozess begleiten, ohne dass Sie sich in technische Details einarbeiten müssen.

Wie lange dauert eine typische Hardware-Migration im Betrieb?

Das hängt von der Anzahl der Geräte und der Komplexität der Software-Umgebung ab. Für Betriebe mit 10 bis 30 Arbeitsplätzen plant die TTG GmbH in der Regel vier bis acht Wochen für eine vollständige Migration ein – inklusive Datenmigration, Setup und Mitarbeitereinweisung. Mit einem klaren Rollout-Plan lassen sich Unterbrechungen des laufenden Betriebs dabei auf ein Minimum reduzieren.

Über den Autor
Martin Trappe ist Geschäftsführer der TTG Daten- und Bürosysteme GmbH in Dingelstädt. Mit über 25 Jahren Erfahrung im IT-Mittelstand betreut er kleine und mittelständische Unternehmen in Nordthüringen, Eichsfeld und Südniedersachsen. Die TTG GmbH ist ISO/IEC 27001 zertifiziert – dem höchsten Standard für Informationssicherheit.

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Veraltete Hardware kostet Zeit und Geld. Die TTG GmbH plant und realisiert Ihre IT-Migration – ohne Produktionsausfälle, für KMU in Nordthüringen und Eichsfeld.

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