In den letzten Jahren wurde Flash vor allem von vielen externen Sicherheitsforschern kritisiert. Immer schwerwiegendere Sicherheitslücken tauchten auf, um die sich aber Adobe nicht mehr groß kümmerte.

Andere große Konzerne wie Google, Firefox und Microsoft wollen bis 2020 die Unterstützung des Flash-Plugin immer weiter herunterschalten. Alle Facebook Nutzer wurden aufgefordert auf Alternativen zu setzen, wie HTML5, WebGL und WebAssembly. Ab 2020 soll es dann, laut Adobe, keine neuen Softwareupdates mehr geben und somit der Flash-Plugin aus dem Internet verschwinden.

Zurückblickend auf die 20-jährige Geschichte war der Flash-Plugin eines der wichtigsten Tools, um Medieninhalte zu verbreiten als es 2005 von Adobe übernommen wurde. Von da an ging es jedoch auch gleichzeitig bergab. Durch die immer mehr auftretenden Sicherheitsprobleme wurde das Programm bei vielen blockiert. Nicht zuletzt war auch die Entscheidung von dem damaligen Apple-Chef Steve Jobs daran schuld, dass die Beliebtheit des Programms sank. Dieser lehnte das Plugin ab und so wurde es sowohl für das IPhone als auch das IPad nicht zugelassen.

Auf diese wechselvolle Geschichte zieht Adobe nun die richtigen Konsequenzen und so wird 2020 die Ära des Flash-Plugins enden.